Nonfiktionale erhält Kulturpreis

Am 24.11.2016 wurde die Nonfiktionale im Rahmen einer festlichen Preisverleihung mit dem Kulturpreis des Landkreises Rosenheim 2016 ausgezeichnet. Wir freuen uns über diese Würdigung! Sie bestärkt uns darin, den bisher eingeschlagenen Weg mit Zuversicht und Leidenschaft weiterzugehen.

Dem Landkreis Rosenheim und allen Wegbegleitern unseres Festivals sei an dieser Stelle vielfach gedankt!


Jubiläums-Reihe: 6 aus 9

Die Nonfiktionale feiert 2017 ihre 10. Festivalausgabe!

Bevor wir dieses Jubiläum im kommenden März begehen, werfen wir einen Blick zurück. Aus den Preisträger-Filmen der vergangenen neun Jahre haben wir eine
Auswahl von sechs Filmen zusammengestellt.

An jedem letzten Mittwoch im Monat bringen wir einen ehemaligen Preisträgerfilm noch einmal auf die Leinwand des Lindenkinos - des Kinos, in dem die Nonfiktionale im Herbst 2007 zum ersten Mal eröffnet wurde.

Zur Jubiläumsausgabe der Nonfiktionale vom 16. bis 19. März 2017 werden wir wieder Filmemacherinnen und Filmemacher nach Bad Aibling einladen, um gemeinsam Dokumentarfilme zu sehen, zu diskutieren und zu feiern!

Das Programm unserer Jubiläumsreihe finden Sie unter "programm".

Wir freuen uns auf Sie!


Dreiecksbeziehung

Die Vorbereitungen für die Jubiläumsausgabe laufen bereits auf Hochtouren. Die kommende Festivalausgabe findet vom 16. bis 19. März 2017 statt und steht unter dem Motto Dreiecksbeziehung.

Zwischen Schwarz und Weiß liegen zahllose Nuancen von Grau. In einer immer komplexer werdenden Welt ist es nicht leicht, eine eindeutige Position zu finden. Als dramaturgisches Mittel jedoch ist die Schwarzweißmalerei so altbekannt wie wirkungsvoll.

Während man von Journalisten in der Regel Ausgewogenheit und Überparteilichkeit erwartet, gesteht man Dokumentarfilmern Subjektivität und streitbares Engagement zu. Doch auf welche Weise ergreifen sie Partei für Protagonisten, die in fundamentaler Opposition zueinander stehen? Ist es möglich, ein Vertrauensverhältnis zu zwei Konfliktparteien gleichzeitig aufzubauen, ohne am Ende eine Seite zu verraten? Mit welchen Strategien verorten sich filmische Erzähler im Spannungsfeld gegensätzlicher Standpunkte? Und woran lässt sich ihre Haltung festmachen?

Mit dem Motto Dreiecksbeziehung wollen wir auf die Suche gehen nach Filmen, die sich in unterschiedlicher Weise zwischen Schwarz und Weiß bewegen und einen eigenen, dritten Standpunkt einnehmen. Dabei wollen wir diskutieren, wie man sich als Filmemacher in solchen Beziehungsgefügen verhält. Kann man es sich leisten, offen Position zu beziehen? Will man das überhaupt? Oder ist es sogar das Gebot der Stunde?